Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne brennt, wird der Arbeitsplatz auf dem Dach zur echten Hitzefalle. Dachhandwerker sind besonders gefährdet, denn sie arbeiten oft stundenlang in direkter Sonne, auf reflektierenden Materialien und ohne natürlichen Schatten. Dabei geht es nicht nur um Komfort, sondern vor allem um Arbeitssicherheit, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Mit der richtigen Workwear, cleverem Verhalten und etwas Vorbereitung lassen sich viele Probleme vermeiden. Hier sind die Top 10 Tipps von Dach PRO, wie du auch bei Hitze cool bleibst – im doppelten Sinne.
1. Trinke regelmäßig und ausreichend – bevor du durstig wirst
Klingt banal, ist aber überlebenswichtig: Wer körperlich arbeitet, schwitzt. Bei Hitze verliert der Körper pro Stunde bis zu 1,5 Liter Flüssigkeit. Trinken ist kein Luxus, sondern Pflicht. Warte nicht auf Durst – das ist schon ein Warnsignal. Ideal sind Wasser, Schorlen oder Elektrolytgetränke. Verzichte besser auf Kaffee, Energydrinks oder Cola – sie entwässern eher, als dass sie helfen.
Tipp: Eine große Trinkflasche im Schatten lagern, kleine Flasche in Griffweite. Alle 15–20 Minuten trinken.
2. Trage helle und atmungsaktive Arbeitskleidung
Dunkle Kleidung zieht Hitze an. Moderne Workwear wie die Arbeitskleidung von Snickers setzt auf atmungsaktive Stoffe und funktionelle Schnitte. Spezielle T-Shirts mit UV-Schutz oder Mesh-Einsätzen sorgen dafür, dass dein Körper auch unter Belastung „atmen“ kann. Achte auch auf leichte, aber robuste Arbeitshose, die dich nicht zusätzlich ins Schwitzen bringen.
Gut zu wissen: Kleidung mit integriertem UV-Schutz ist ein echter Gamechanger bei Sommerhitze.
3. Setze immer ein Beanie / Schlauchtuch oder eine Cap auf
Der Kopf ist besonders empfindlich für Überhitzung. Ein Sonnenstich droht schneller als gedacht – Schwindel, Kopfschmerzen oder Übelkeit sind erste Symptome. Eine leichte Cap oder ein Beanie / Schlauchtuch schützt effektiv, kann Schweiß aufnehmen und den Kopf kühlen.
Extra-Tipp: Kühlende Einlagen oder feuchte Tücher unter der Cap sorgen für zusätzliche Erfrischung.
4. Starte früher und vermeide die Mittagshitze
Die pralle Mittagssonne zwischen 12 und 15 Uhr ist für Dacharbeiten besonders kritisch. Wenn möglich, plane deine Arbeitszeit so, dass du früh am Morgen startest und die heißeste Phase des Tages für weniger belastende Tätigkeiten nutzt – z. B. Material sortieren oder Lagerarbeiten im Schatten.
Achtung: Wer gegen Mittag auf dem Dach steht, setzt sich der stärksten UV-Strahlung aus – Sonnenbrand und Hitzschlag lassen grüßen.
5. Verwende Sonnencreme – auch wenn’s nervt
Viele Handwerker ignorieren dieses Thema, dabei ist Sonnencreme ein echter Lebensretter. UV-Strahlung fördert Hautkrebs – und das Risiko ist bei Dacharbeitern besonders hoch. Nutze mindestens LSF 30, besser 50, und trage sie großzügig auf Arme, Nacken, Gesicht und Ohren auf. Wiederhole das Eincremen alle zwei Stunden. Besonders geeignet sind Sonnensprays und Sonnengele für Sportler!!
Tipp: Besonders geeignet sind Sonnensprays und Sonnengele für Sportler!!
6. Kenne die Symptome von Hitzschlag und Sonnenstich
Wissen rettet Leben. Erste Warnsignale sind: Kopfschmerzen, Benommenheit, Übelkeit, beschleunigter Puls oder heiße, trockene Haut. Dann sofort runter vom Dach, in den Schatten gehen, trinken, kühlen – und im Zweifel einen Arzt rufen. Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall!
Merke dir: Wer die Symptome erkennt, kann rechtzeitig gegensteuern und Schlimmeres verhindern.
7. Mach regelmäßig Pausen – im Schatten
Körperliche Arbeit in der Sonne verlangt dem Körper viel ab. Plane bewusst Pausen ein – und zwar nicht nur mal eben an der Wand stehend, sondern im Schatten sitzend oder liegend. Nur so kann sich der Kreislauf erholen. Eine feuchte Mütze oder ein kalter Lappen im Nacken helfen zusätzlich.
Tipp: Ein mobiler Sonnenschutz, wie ein Pavillon oder Schirm auf dem Gerüst, kann Wunder wirken.
Video: Brennende Hitze auf der Baustelle? - Beachte diese 10 Punkte.
8. Schütze deine Augen mit einer Sonnenbrille
Reflexionen auf Metall, Glas oder Bitumen können die Augen dauerhaft schädigen. Trage eine hochwertige Sonnenbrille mit UV-Schutz oder nutze Visiere mit getönten Scheiben. Das verbessert nicht nur die Sicht, sondern schützt vor langfristigen Sehproblemen.
Nicht vergessen: Billigbrillen ohne UV-Schutz sind gefährlich – sie erweitern die Pupille, ohne Schutz zu bieten.
9. Kühlwesten und -tücher nutzen – die clevere Workwear-Erweiterung
Neben leichter Workwear gibt es smarte Produkte wie Kühlwesten, die durch Verdunstungskälte den Oberkörper runterkühlen. Auch Handtücher, die vorher ins Wasser getaucht werden, sind einfache, aber effektive Helfer. Sie sind ideal für Nacken oder unter dem Helm.
Marktführer wie Snickers Workwear bieten innovative Sommerlösungen – von Ventilationsjacken bis hin zu Kühlunterwäsche.
10. Sprich im Team über Hitze-Risiken und passt aufeinander auf
Egal wie gut du vorbereitet bist: Bei extremer Hitze muss das ganze Team zusammenhalten. Sprecht offen über euer Wohlbefinden, wechselt euch regelmäßig ab und achtet auf erste Anzeichen von Überhitzung bei Kollegen. Arbeitssicherheit beginnt beim gegenseitigen Hinsehen - #Safetygehtfirst!
Goldene Regel: Lieber einmal zu viel fragen „Geht’s dir gut?“ als einmal zu wenig.
Fazit: Cool bleiben ist Pflicht, nicht Kür
Die Arbeit auf dem Dach ist ohnehin eine Herausforderung – bei Sonne und Hitze wird sie zur körperlichen Extremleistung. Wer nicht auf sich achtet, riskiert mehr als nur einen Sonnenbrand. Deshalb sind clevere Planung, hochwertige Workwear (wie z. B. von Snickers), ausreichend Wasser, Sonnenschutz und ein gutes Team das A und O. Moderne Lösungen wie atmungsaktive T-Shirts, Caps mit UV-Schutz und funktionale Arbeitskleidung helfen dabei, sicher und gesund durch den Sommer zu kommen.
Denn: Ein kühler Kopf ist auf dem Dach nicht nur angenehm – sondern lebenswichtig.